Danziger Ersatz

Wussten Sie eigentlich, was Günter Grass nach Lübeck verschlug? Es war die zu verwechselnde Atmosphäre mit seiner Heimatstadt Danzig, die der Dichter in die Hansestadt lockte. Der rote Backstein, der ihm aus Kindheitstagen wohlbekannt war sowie der Klang der Kirchenglocken aus St. Marien. Angeblich.
Denn tatsächlich ließ sich Grass eher selten in der Glockengießerstrasse blicken, ließ sich nur manchmal, zu besonderen Anlässen aus dem lauenburgischen Behlendorf in die Lübecker Altstadt fahren. Dort befindet sich noch heute ein Zentrum mit angegliedertem Fanshop, ein lukratives Denkmal, dass sich Grass noch zu Lebzeiten gönnte.

Did you know what brought Günter Grass to Lübeck? It was the confusing atmosphere with his hometown Gdansk that the poet lured into the Hanseatic city. The red brick that was well known to him from his childhood days, as well as the sound of church bells from St. Mary’s. Allegedly.
In fact, Grass was rarely seen in the Glockengießerstrasse, only occasionally, on special occasions, was taken from the Lauenburg Behlendorf to Lübeck’s old town. There is still a center with affiliated fan shop, a lucrative monument that Grass begrudge even during his lifetime.